Der Sternenhimmel im April 2018 in Frauenau

Sternenhimmel und seine Planeten im April


Bild 1 Anblick Sternenhimmel Mitte April gegen 22.00 MESZ mit „Frühlingsdreieck“

                                
Bild 2  Frühlingsdreieck

 

 

Der mitternächtliche Sternenhimmel lässt deutlich das Sternbild des Löwen mit seinem
Hauptstern „Regulus“ erkennen (Bilder 1+2). Es ist das Sternbild des Frühlings am nächtlichen Himmel. 

Im Gegensatz dazu zeigt der Morgenhimmel (Bild 3) in dieser Jahreszeit weniger bekannte und
erkennbare Sternbilder wie z. B. den „Skorpion“. Es liegt tief über dem Südhorizont. Auffällig ist
allerdings sein Hauptstern „Antares“. Er ist ein roter Riesenstern, ein älterer Stern, der seinem Ende
zugeht. Antares ist 520 Lj von uns entfernt, 10.000 x heller als unsere Sonne und hat nur noch eine
Oberflächentemperatur von 3.600°K, während unsere Sonne ca. 6.000°K hat. Sein Name „antares“
ist griechisch und bedeutet „Gegenmars“ und wurde wegen seiner ähnlichen Farbe von Mars deshalb
so früher benannt. Mars steht im April ihm im Südosten – tief über dem Horizont - gegenüber.
Er geht am 1. April um 3.18 MESZ und am 30.April um 1.24 MESZ im Osten auf. Dicht über ihm
steht der Saturn. Dieser Planet geht am 1. April um 3.00 MESZ und am 30. April schon um
1.00 MESZ im Osten auf. Rechts oben vom Antares steht der Planet Jupiter.
Er geht am 1. April 23.23 und Ende April schon um 21.13 auf


Bild 3  Sternenhimmel 8. April 4.00 MESZ Morgenansicht  Süd - Südost

 

Und kann somit den größten Teil der Nacht beobachtet werden. Die Planeten haben
allerdings eine tiefere Lage zum Horizont auch in der Südrichtung
(= höchster Punkt der Planetenbahnen). Die Beobachtung kann deshalb wahrscheinlich
nur von Oberlüftenegg aus durchgeführt werden.

 

In Bild 4 sind die veränderlichen Positionen von Mars und Saturn für die erste Woche im April dargestellt.

 

                               

 Bild 4 Plantenpositionen vom 1. – 7. April von Saturn und Mars

 

 

 

Sonne



 Abb. 5 - 8

 
Die Fleckentätigkeit ist weiterhin = 0. Allerdings zeigt das Magnetogramm (Bild 6) eine
Fleckenentwickung eines einzelnen Sonnenfleckes mit Nord – und Südpolausrichtung.
Die Massen-Ejectionen sind stark reduziert.
Diese minimale Fleckentätigkeit ereignete sich zum letzten Mal vor ca. 100 Jahren.
Eine „temporäre Klimaveränderung“ kann dadurch ermöglicht werden.
 
 
 
Bilder 1-4 Kosmos Sternenkalender; Bilder 5-8 NASA - Aufnahmen
 
Frauenau, 31-03-2018 /Jacobi

 

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