Der Sternenhimmel im September 2018 in Frauenau

Sternenhimmel und seine Planeten im September




 

Das Sommerdreieck neigt sich zunehmend dem Westhorizont zu. Der Sommer geht zu Ende.

(Bild 1)

Im September ist gegen Mitternacht der große Planet Jupiter bereits im Westen untergegangen. In den
verbleibenden Stunden vor Mitternacht ist der Mars tief im Süden und der Saturn ebenfalls tief im Südwesten
noch sichtbar. Der Mars steht etwa 15° über dem Horizont und der Saturn nur noch 10° über dem
Südhorizont (Bild 2).

 



                           

     

 

Die Übersichtskarte zeigt, dass die Planeten Mars und Saturn die Planeten der ersten Nachthälfte
sind. Ab Mitte des Monats verfrüht sich deren Untergang zusehend.

Die Venus ist nur noch kurz am Abendhimmel im Westen zu beobachten. Der Jupiter
geht am 1.9. schon um 22.20 MESZ und am Monatsende bereits um 20.30 MESZ im Westen unter.

 

 

Am 23.September ist um 3.54 MESZ Tag- und Nachtgleiche = Herbstbeginn. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahl der Tagstunden gleich denen der Nachtstunden.

             

 

Bild 5 Tag- und Nachtgleiche

 


Periodische Sternschnuppen:

 

Die Alpha Aurigiden (Sternbild Fuhrmann Bild1 oben links „Nordosten“. Ausgangspunkt ist dort der Stern Capella) sind zwar sehr schnelle Objekte ( 65 km/s), die Häufigkeit war 2007 mit ca. 100 Objekten/Stunde sehr groß, aber in den vergangenen Jahren nur durchschnittlich. Von Bedeutung sind noch u. U. die Epsilon-Perseiden (Bild 1, unterhalb des Sternbildes Fuhrmann).
Ursprungsobjekte sind wieder Kometen : Kiess, entdeckt 1911 und Swift Tuttle, entdeckt 1862. Letztere sind auch als „Laurentius-Tränen“ bekannt (Märtyrer Laurentius im Jahr 258 n. Chr.).

 

 

Sonne

 

 

 

 

Die Sonne ist weiterhin fleckenfrei. Das Magnetfeld weist schwache Fleckenaktivität auf und bewirkt keine neue Fleckenbildung . Die Korona-Aufnahmen von C2 und C3 zeigen relativ schwache Aktivitäten.
Die Sonnenflecken-Statistik der NASA weist folgende Daten auf:

Spotless Days
Current Stretch: 6 days

2018 total: 137 days (55%) 

2017 total: 104 days (28%)

2016 total: 32 days (9%)
2015 total: 0 days (0%)
2014 total: 1 day (<1%)
2013 total: 0 days (0%)
2012 total: 0 days (0%)
2011 total: 2 days (<1%)
2010 total: 51 days (14%)
2009 total: 260 days (71%)

2008 total: 268 days (73%)

2007 total: 152 days (42%)

2006 total: 70 days (19%)
Updated 04 Sep 2018

Literaturangaben:
Bild 1 - Bild 5: Kosmos Himmelsjahr 2018
Bilder 6 – 9 : NASA –Daten vom 4. 9. 2018 : Solar and Heliospheric Observatory Homepage

 

 

 

Frauenau, 04. 09. 2018 / Jc

 

 

 

 

Der Sternenhimmel im November 2018 in Frauenau

Sternenhimmel und seine Planeten im November

 

 

Das Sommerdreieck neigt sich zunehmend dem Westhorizont zu. Es ziehen die
Wintersternbilder auf.(Bild 1)
Die Venus geht im Südosten am 5.11. schon um 6.00 MEZ auf und ist für die
nächste Zeit der Morgenstern.
Der Mars ist der Planet des Nachthimmels. Gegen Mitternacht geht er am
Westhorizont unter.
Für die kommende Zeit ist der Planet Jupiter nicht sichtbar. Er steht in Konjunktion
zur Sonne, d.h. ersteht dicht bei der Sonne und kann dann auf Koronabildern
des Sonnenobservatoriums entdeckt werden.

 

Saturn ist am frühen Abend noch kurzfristig am Westhorizont zu entdecken.

 

                          

 

 

 

 

        Der Andromedanebel kann bei dunklem Himmel ohne Fernrohr erkannt werden.
        Der M31 und der M33 sind beides Nachbargalaxien zu unserer Michstrasse.

 

Periodische Sternschnuppen:
Die Leoniden (Sternbild Löwe)haben ihr Maximum am 17./18. 11.
Kurz nach Mitternacht. Es sind sehr schnelle Meteore mit 70 km/s. Es werden
aber nur 15 Stück pro Stunde erwartet.
Sie stammen vermutlich vom Kometen 55P/ Tempel-Tittle.
Eine besondere Meteorgruppe sind die Alpha-Monocerotiden. Ihr Ursprung ist
bisher unbekannt. 2019 wird ein Maximum von 500 Meteoren/ Stunde erwartet.

 

 

 

Die Sonne ist weiterhin fleckenfrei. Das Magnetfeld weist schwache Fleckenaktivität
auf und bewirkt keine neue Fleckenbildung . Die Korona-Aufnahmen von C2 und C3
sind relativ schwach.
Die NASA hat festgestellt, dass die äußere Erdatmosphäre abkühlt. Die Herkunft
der größeren Ansammlung von CO2- und NOx- Werten ebenfalls in der oberen
Erdatmosphäre ist weiterhin unbekannt. Die Gase stammen nicht
von der Erdoberfläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Literaturangaben:
Bild 1 - Bild 4: Kosmos Himmelsjahr 2017,
Bilder 5 – 8 : NASA –Daten vom 18. 11. 2018 : Solar and Heliospheric Observatory
Homepage

 

Frauenau, 30. 10. 2018 / Jc



 

 

 

 

 

 

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